Die Semperoper in Dresden hat bekannt gegeben, dass Musikdirektor Christian Thielemann seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert. Das Festival antwortete eher verstaubt, dass sein Vertrag im nächsten Jahr ausläuft und ohnehin mit Demthielemanns verbunden ist: Der deutsche Dirigent wird bis 2024 im Unternehmen sein. Der neue Vertrag beginnt am 1. August 2019, mit dem Ende seines aktuellen Vertrags. Nach dem neuen Vertrag wird er mindestens 40 Konzerte, darunter 25 Opernaufführungen, dirigieren. Dies ist keine genaue Interpretation der Tatsachen. Dresden sagt subtil zwischen den Zeilen, dass sie vertraglich bis 2022 mit oder ohne Thielemann bleiben können. Wie die Dinge gelöst werden, hängt von der Sitzung des Verwaltungsrats am 17. September ab. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass eine Annäherung zwischen Thielemann und Bachler erreicht werden kann. Das ganze Durcheinander ist ganz auf die Dummheit und Inkompetenz der Kommunalpolitiker zurückzuführen.

Braucht die Staatskapelle Dresden wirklich Salzburg-Förderung und/oder einen KV-Vertrag? Zum Auftakt gab es Korngold und Musik aus seinem Hollywood-Film Captain Blood. Was entschieden kein UFA-Titel ist. Korngold musste Deutschland – wie viele andere – 1933 verlassen, es war das gleiche Jahr, in dem die UFA alle ihre “jüdischen” Mitarbeiter entließ und Verträge für zukünftige Projekte kündigte. Unter den Gefeuerten waren Werner Richard Heymann, aber auch Erik Charell, der Die Odyssee in eine Filmoperette mit Hans Albers verwandeln sollte. (Möglicherweise mit Heymann, der die Musik schreibt.) Es ist nie passiert. Und Korngolds Filmkarriere wiederum nahm erst fahrt auf, als er nach Hollywood kam, wo sich Heymann (der alte Musikdirektor der UFA) zwischenzeitlich als Konkurrenz etabliert hatte. Warum also überhaupt Korngold in diesem Zusammenhang aufführen? (Vielleicht nur, um das Orchester in die Höhe schnellen zu lassen?) Das Orchester hat eine Erklärung abgegeben, in der es seine Loyalität zu den Salzburger Osterfestspielen mit einem Bissenbis 2022 verlängerten Vertrag erklärt. “Als verlässlicher Partner der Salzburger Osterfestspiele blicken wir mit großer Zuversicht und Freude auf die kommenden Festspielejahre”, hieß es.

Vielleicht aufgrund des freien Tages nach jedem Tourneekonzert und/oder dem Erhalt verschiedener Impfungen, Impfungen und Behandlungen präventiv 😉 Ernst, aber es gibt leider sehr viele Menschen in ihren 50ern, die keinen Tag über 40 sehen und wirklich in beklagenswerter Gesundheit sind. Persönlich stimme ich Ihrer Bemerkung weiter oben zu und denke auch, dass Thielemann keine gesundheitlichen Bedenken hat, aber “vielleicht `versucht`”. Laut Manuel Brug bietet der aktuelle Vertrag keine besonders günstigen Konditionen und Rückstellungen für ihn. Giuseppe Sinopoli war von 1992 bis zu seinem plötzlichen Tod 2001 Chefdirigent. Bernard Haitink löste ihn im August 2002 ab, trat aber 2004 wegen Streitigkeiten mit dem Intendanten der Staatskapelle, Gerd Uecker, über die Wahl des Nachfolgers zurück. [1] Im August 2007 begann Fabio Luisi seine Amtszeit als Chefdirigent, nachdem er bereits im Januar 2004 ernannt worden war. Er teilte mit Böhm und Vonk die historische Auszeichnung, gleichzeitig Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper zu sein. Luisi sollte 2012 als Chefdirigentin zurücktreten, entsprechend der Ankündigung von Christian Thielemann als nächstem Chefdirigenten des Orchesters im Oktober 2009, die mit der Saison 2012-2013 in Kraft trat. [2] Luisi trat jedoch im Februar 2010 mit sofortiger Wirkung als Chefdirigentin der Staatskapelle zurück, nachdem berichtet worden war, dass die Geschäftsführung einen Vertrag mit dem ZDF-Sender für ein geplantes Fernsehkonzert in der Silvesternacht 2011 abgeschlossen habe, ohne ihn in seiner Eigenschaft als GMD des Orchesters zu konsultieren. [3] Thielemann wurde zunächst bis 2019 mit dem Orchester beauftragt.

[4] Im November 2017 gab das Orchester die Verlängerung von Thielemanns Vertrag als Chefdirigent bis zum 31. Juli 2024 bekannt. [5] Wenige Dirigenten teilen die Meinungen wie Thielemann.